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SUMMARY:Praymobil live: Musikalisch-szenische Aufführung der „Wolfenbüttler Marienklage“
DESCRIPTION:***** \nVorverkauf beendet!  \nTickets an der Abendkasse ab 16:30 Uhr in St. Adalbert: \nEinzelticket nur Konzert regulär: 23\,00 Euro\nEinzelticket nur Konzert ermäßigt: 17\,00 Euro\nKombiticket Konzert + Ausstellung regulär: 33\,00 Euro\nKombiticket Konzert + Ausstellung ermäßigt: 23\,00 Euro \nNur Bar-Zahlung möglich! \n***** \n„Wolfenbüttler Marienklage“ mit dem Ensemble Ordo Virtutum unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Johannes Morent\nIn St. Adalbert\, Adalbertstift 1-3\, 52062 Aachen \nHöhepunkt im Begleitprogramm der Ausstellung „Praymobil. Mittelalterliche Kunst in Bewegung“: Das renommierte Ensemble Ordo Virtutum präsentiert die um 1420 entstandene „Wolfenbüttler Marienklage“ in einer musikalisch-szenischen Aufführung. \nDie „Wolfenbüttler Marienklage“ gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen geistlichen Spielen des Spätmittelalters. Im Zentrum steht die Klage Mariens angesichts des Kreuzestodes Jesu. Für die Aufführung wurde die heute in Wolfenbüttel aufbewahrte Handschrift eigens neu transkribiert; als ursprünglicher Aufführungsort wird Braunschweig vermutet. \nDas Ensemble Ordo Virtutum\, gegründet von Prof. Dr. Stefan Johannes Morent (Lehrstuhl für Digitale Musikwissenschaft und Musik vor 1600\, Universität Tübingen)\, zählt zu den führenden Spezialensembles für mittelalterliche Musik. Es verbindet künstlerische Interpretation mit intensiver musikwissenschaftlicher Forschung und eröffnet so einen authentischen Zugang zur Klang- und Vorstellungswelt des mittelalterlichen Europas. Internationale Auftritte bei Festivals in Europa\, den USA und Australien sowie vielfach ausgezeichnete CD-Einspielungen – unter anderem in virtuell rekonstruierten Kirchenräumen von Cluny und der Reichenau in Zusammenarbeit mit dem SWR – unterstreichen die besondere Stellung des Ensembles. Die Presse würdigt insbesondere die „artistische Meisterschaft in Gesang und Instrumentalspiel“. \nDie Aufführung in St. Adalbert ist Ergebnis einer langjährigen Auseinandersetzung des Ensembles mit den mittelalterlichen Spieltraditionen Europas. Im Fokus stehen dabei historische Aufführungspraktiken\, szenische Realisierungsmodelle\, die Entwicklung einer differenzierten Gestensprache sowie zeittypische Sing- und Instrumentalstile. Eine transportable Christusfigur\, wie sie auch im Mittelalter bei geistlichen Spielen verwendet wurde\, ist zentraler Bestandteil der Inszenierung. \nDie Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Praymobil. Mittelalterliche Kunst in Bewegung“\, die im Suermondt-Ludwig-Museum noch bis 15. März 2026 zu sehen ist. Die Ausstellung führt vor eindrucksvoll vor Augen\, dass mittelalterliche Skulpturen keineswegs nur statisch und leblos in Kirchenräumen standen. Vielmehr wurde mit ihnen in würdevoller\, aber auch handfester Weise „gespielt“\, um den Gläubigen eine aktive Teilnahme an der biblischen Heilsgeschichte zu ermöglichen und sie emotional in das Geschehen einzubinden. Mit der Aufführung in St. Adalbert rückt das Museum die Verbindung von Kunst\, Körper\, Klang und Raum in den Mittelpunkt – und schlägt bewusst die Brücke zwischen Ausstellung und lebendiger Aufführungspraxis. \nBei Rückfragen: eventslm@mail.aachen.de \nFoto: Ensemble Ordo Virtutum
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SUMMARY:Praymobil. Mittelalterliche Kunst in Bewegung
DESCRIPTION:Herzliche Einladung zur feierlichen Eröffnung!  \nFr 28.11.\, 18.00 Uhr in der Kirche St. Adalbert mit anschließender Ausstellungsbesichtigung im SLM  \nWeinende\, blutende und sprechende Figuren\, die ihre Augen und Münder öffnen und schließen. Skulpturen mit beweglichen Armen und Beinen sowie Prozessionsfiguren auf Rädern. Heilig-Geist-Tauben\, die aus dem Gewölbe gotischer Kirchen in das Kirchenschiff herabfliegen und Engel\, die gen Himmel schweben: \nMittelalterliche Teilnehmende an Gottesdiensten\, religiösen Zeremonien und Mysterienspielen waren versessen auf effektvolle Inszenierungen biblischer Ereignisse. Zu den Festtagen im Jahresverlauf setzten sie daher verschiedenartige\, meist hölzerne Skulpturen in rituellen Handlungen in Bewegung. Obwohl von Menschenhand gelenkt\, erweckten die Figuren den Anschein\, als seien sie lebendig. \nDieser heute vergessene Aspekt mittelalterlicher Kunst wird im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum Thema einer faszinierenden Ausstellung\, die deutlich werden lässt\, dass Skulpturen keineswegs nur statisch und leblos in Kirchen standen. Vielmehr wurde mit ihnen in würdevoller\, aber auch handfester Weise „gespielt“\, um den Menschen eine aktive Teilnahme an der Heilsgeschichte zu ermöglichen und sie emotional in das Geschehen einzubinden. \nDas Ausstellungspublikum erlebt die vielseitigen konkreten Nutzungen mittelalterlicher Figuren\, die in vielen Gegenden Europas bis heute im volkstümlichen Brauchtum fortleben. Lassen Sie sich verzaubern von 80 spätmittelalterlichen Objekten aus europäischen Museen\, Privatsammlungen und entlegenen Kirchengemeinden in dieser weltweit ersten Schau zur mittelalterlichen Kunst in Bewegung. \nZur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog. Es wird ein vielfältiges Programm für Erwachsene\, Familien und Kinder angeboten. \nKurator: Michael Rief\, Co-Kuratorinnen: Dr. Dagmar Preising und Maria Geuchen \nMit freundlicher Unterstützung von: \nPeter und Irene Ludwig Stiftung\, Ernst von Siemens Kunststiftung\, Kunststiftung NRW\, Kulturstiftung der Länder\, Ministerium für Kultur und Wissenschaft\, Landschaftsverband Rheinland\, Renate König-Stiftung\, Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland\, Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Aachen\, Sparkasse Aachen\, Museumsverein Aachen e.V. \n 
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