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Schreibzeug als Lokomotive

12. Januar //13.00

Berchtesgaden, um 1850/60, Bein, geschnitzt, Messing

Es handelt sich bei der entzückenden Miniaturlokomotive um kein Spielzeug. Wir haben vielmehr ein Schreibzeug vor uns: Die Schreibfeder konnte in den Schlot eingesteckt werden. Im „Lokomotivkessel“ ist vorne die Metallbüchse mit Streusand eingesetzt. Dieser diente nicht etwa zum Trocknen der feuchten Schrift, sondern fungierte als Abstandshalter zwischen zwei frisch beschriebenen Blättern. In der mittleren Öffnung befand sich ehemals das Gefäß mit der Tinte (verloren), die letzte kreisrunde Aussparung ist mit einem beinernen Ring versehen. Hier waren möglicherweise eine Lacksiegelstange oder Löschpapierstücke deponiert. Mit Michael Rief

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