Abraham Danielsz. Hondius (um 1631 – 1691), Eine Falkenjagdgesellschaft
2. Juni // 13.00 – 13.15
Privatsammlung
Mit freundlicher Genehmigung der Hoogsteder Museum Foundation, Den Haag
Elegant, kühn und voller Bewegung – das Gemälde von Abraham Hondius zeigt eine Reiterin, die alles andere als passiv wirkt. Mit wehendem Rock und sicherem Griff lenkt sie ihr Pferd hinaus aus dem wilden Jagdgeschehen. Seit dem 15. Jahrhundert wurde das Reiten zunehmend Teil höfischer Repräsentation. Besonders bei der Falkenjagd nahmen Frauen sichtbar am aristokratischen Leben teil. Doch was verrät ihre Haltung über den sogenannten Damensitz – und die Emanzipation im Sattel?
Kommen Sie mit auf eine spannende Zeitreise und entdecken Sie, wie Frauen sich im Lauf der Jahrhunderte im wahrsten Sinne des Wortes ihren Platz im Sattel erkämpften.
Diese Kunstpause findet im Rahmen der Wechselausstellung „Das Glück dieser Erde. Dürer, Rubens, Goya: Pferde in der Kunst“ statt.
Mit Sarvenaz Ayooghi
