Kopie nach Guido Reni, Aurora
14. Juli // 13.00 – 13.15
Wie stellt man eigentlich den Beginn eines neuen Tages dar? Und warum greifen Künstler:innen dafür auf Figuren und Geschichten aus der Antike zurück? In dieser Kunstpause schauen wir uns ein Gemälde mit dem Zug der Göttin Aurora an, die den Morgen und das Licht ankündigt. Begleitet von dem Wagen des Sonnengottes Apoll, der von vier Pferden gezogen wird, eröffnet sie den neuen Tag. Die Kopie nach Guido Renis Fresko von 1614 für den Kardinal Scipione Borghese war vor allem ab 1800 ein äußerst beliebtes Bildmotiv an dem sich viele Kunstschaffenden im Stile des großen Barockmalers versuchten – mal besser, mal schlechter. Nicht ohne Grund wurde Guido Reni nämlich „Il Divino“, der Göttliche genannt, der seine Vorlagen vor allem aus der antiken Bildhauerei entnahm.
Diese Kunstpause findet im Rahmen der Wechselausstellung „Das Glück dieser Erde. Dürer, Rubens, Goya: Pferde in der Kunst“ statt
Mit Sarvenaz Ayooghi
