Max Peiffer Watenphul, Venezianischer Palast, 1958
24. März // 13.00 – 13.15
Max Peiffer Watenphul (1896–1976) zählt zu den stillen, eigenständigen Stimmen der Moderne. Nach einem ungewöhnlichen Weg von der Medizin und Rechtswissenschaft hin zur Kunst wird er Schüler am Bauhaus in Weimar und bewegt sich im Umfeld von Klee, Kandinsky und Schlemmer. Ab 1946 lebt er mehrere Jahre in Venedig – einer Stadt, die er als „schwarze, sterbende Stadt“ beschreibt. In seinen venezianischen Stadtbildern dominiert eine melancholische Ruhe, die die morbide Schönheit der versinkenden Lagunenstadt spürbar machen. Die Darstellung des Palazzos steht exemplarisch für Peiffer Watenphuls ganz persönliche Interpretation Venedigs.
Mit Wibke Birth
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