WILHELMSTRASSE 18
52070 AACHEN
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neue Öffnungszeiten
Di – Mi 13.00 - 17.00 Uhr
Do - So 10.00 – 17.00 Uhr (Einlass bis 16.30 Uhr)
Montags geschlossen

Geschlossen: Karnevalssonntag, Rosenmontag, Ostermontag, Pfingstmontag, Heiligabend, 1. weihnachtsfeiertag, Silvester

 

17.05. - 23.08.2026

das glück dieser erde.

dürer, Rubens, Goya pferde in der kunst

Das Glück dieser Erde

Das Suermondt-Ludwig-Museum widmet sich mit der Ausstellung Das Glück dieser Erde. Dürer, Rubens, Goya: Pferde in der Kunst erstmals umfassend der herausragenden Bedeutung des Pferdes in der Kunst- und Kulturgeschichte.

Anlass sind zwei international bedeutsame Ereignisse des Pferdesports: der Aachener CHIO und die Weltmeisterschaften des internationalen Pferdesportverbands FEI (Fédération Équestre Internationale; World Championships) 2026.

Die Ausstellung beleuchtet die kulturhistorische und künstlerische Bedeutung des Pferdes von der Antike bis zur Moderne. Sie macht deutlich, wie sehr Pferde seit der Antike das Leben der Menschen geprägt haben – als prestigeträchtige Begleiter von Herrschern und Adeligen, als unentbehrliche Arbeitskräfte in Landwirtschaft und Transport oder als Teil von Freizeitkultur und Sport. Anhand von Skulptur, Malerei und Grafik wird das Pferd sowohl in seinem positiv konnotierten Wesen präsentiert, als auch in seiner Darstellung als Symbol für Leid und Gewalt kritisch betrachtet.

Die Präsentation folgt einem klaren Nachhaltigkeitsanspruch: Im Zentrum stehen Werke aus der eigenen Sammlung des Museums, deren Potenzial in diesem Zusammenhang bisher kaum erschlossen wurde. Dadurch wird ein neuer Sammlungsschwerpunkt sichtbar gemacht und zugleich ein ressourcenschonender Umgang mit Transport- und Leihanfragen gewährleistet. Ausgehend von den Werken aus der eigenen Sammlung sollen diese durch ausgewählte Leihgaben aus deutschen, belgischen und niederländischen Museen und Privatsammlungen sinnvoll ergänzt werden.

Inhaltlich setzt die Ausstellung bewusst Akzente mit regionalem Bezug. Reiterstandbilder etwa – von Karl dem Großen bis hin zu Darstellungen Kaiser Wilhelms II. – verdeutlichen die politische Symbolkraft des Pferdes als Ausdruck von Macht und Herrschaft. Die Geschichte von Ackergäulen, Hofstallungen und Pferdehaltung verweist zugleich auf soziale Realitäten und den tief verankerten Stellenwert des Tieres im Alltag vergangener Jahrhunderte. Mit Blick auf das Biedermeier und die Gründerzeit wird daran erinnert, dass in Aachen nicht nur die industrielle Produktion, sondern auch bürgerliche Freizeitkultur und Reitsport eine prägende Rolle spielten.

Kuratorische Leitung

Sarvenaz Ayooghi, Wibke Vera Birth

Rahmenprogramm

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Workshops, Aktionstagen, Lesungen, Theater- und Filmvorführungen etc. ist für kleine und große Besucher*innen in Planung.

Zur Ausstellung erscheint ein kleines Begleitheft.