WILHELMSTRASSE 18
52070 AACHEN
T +49-241-47980-40

öffnungszeiten:
Di - So  10 uhr - 17 uhr (Einlass bis 16.30 uhr)
Montags geschlossen

Geschlossen: Karnevalssonntag, Rosenmontag, Ostermontag, Pfingstmontag, Heiligabend, 1. weihnachtsfeiertag, Silvester

 

Sammlung

Graphische
Sammlung

10.000 Blatt gehu00f6ren zur Graphischen Sammlung.

Herausragend:
drei Amsterdamer Grachtenansichten von Rembrandt

 

Antiphonar des Ku00f6lner Clarissenkonvents | 2. V. 14. Jh.

Nachfolge desu00a0
Johannes von
valkenburg

Rembrandt Harmensz van Rijnu00a0|
nach 1657

Die Landschaft
mit der
saufenden Kuh

Alfred Rethel | 1853

Der Tod reitet

Zeichnungen

Die u00e4ltesten Handzeichnungen sind mittelalterliche Miniaturen und Antiphonarblu00e4tter aus der Zeit von 1330 bis 1500, darunter sechs aus der Nachfolge des Johannes von Valkenburg in Ku00f6ln. Unter den Arbeiten des Manierismus und Barock nehmen niederlu00e4ndische Blu00e4tter des 17. Jahrhunderts den gru00f6u00dften Anteil ein.

Das 18. Jahrhundert ist mit einem grou00dfen Konvolut von mehr als 600 Architekturzeichnungen und Plu00e4nen von Johann Joseph Couven und seinem Sohn Jakob vertreten. Fu00fcr das 19. Jahrhundert sind die Handzeichnungen und zahlreichen Studien zu den Aachener Rathausfresken des in Aachen geborenen Alfred Rethel zu nennen, aber auch die mehr als 50 Aquarelle und Gouachen des aus Aachen stammenden Spu00e4tromantikers und Schirmer-Schu00fclers Caspar Scheuren.

Die Klassische Moderne ist mit wenigen Einzelblu00e4ttern pru00e4sent. Dazu zu00e4hlt eine Dauerleihgabe aus Privatbesitz mit 19 Aquarellen, Gouachen und farbigen Kreidezeichnungen. Einige Gouachen und Zeichnungen der zweiten Hu00e4lfte des 20. Jahrhunderts stammen von Ku00fcnstlern aus der Region, darunter einige Arbeiten von Herbert Falken.

Druckgraphik

Die Abteilung Druckgraphik hat einen Schwerpunkt in der deutschen Graphik des 15. und 16. Jahrhunderts mit zahlreichen Blu00e4ttern von Albrecht Du00fcrer und seinen Zeitgenossen.

Auch mit niederlu00e4ndischer und flu00e4mischer Graphik des 16. und 17. Jahrhunderts ist die Sammlung gut bestu00fcckt. Darunter sind 32 Radierungen von Rembrandt, aber auch zahlreiche Kupferstiche aus der Stecherwerkstatt des Peter Paul Rubens.

Solitu00e4re der Sammlung sind die seltene Erstausgabe der Carceri des Giovanni Battista Piranesi und die Erstausgaben der beru00fchmten vier Radierfolgen Goyas, die in gebundenen Ausgaben vorliegen: die Caprichos, die Desastres de la Guerra, die Tauromaquia und die Proverbios.

Das 19. Jahrhundert ist weiterhin mit englischen und franzu00f6sischen Malerradierern sowie einigen deutschen Impressionisten vertreten. Sechs graphische Zyklen von Max Klinger (Rettungen Ovidischer Opfer, Eva und die Zukunft, Intermezzi, Eine Liebe, Brahmsphantasie, Vom Tode zweiter Teil) sowie ein Konvolut deutscher Expressionisten repru00e4sentieren das ausgehende 19. und fru00fche 20. Jahrhundert.

Aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit sind die Objekte nicht in der stu00e4ndigen Sammlung ausgestellt.

Auf Anfrage legen wir Ihnen jedoch gerne ausgewu00e4hlte Werke der Graphischen Sammlung in der Bibliothek vor.